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Nachhaltige Landwirtschaft

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Was gibt es mehr zu sagen als:“ Es lebe Bio“ ?. Aber jedes Jahr werden tausende von Hektar Tropenwald verbrannt um Intensivkulturen Platz zu machen, fruchtbarer Boden wird durch Pestizide und chemische Dünger verseucht, Tomatenkisten machen eine Weltreise bevor sie auf unseren Tellern landen, ganz zu schweigen davon, dass wir alle unfreiwillige Teilnehmer von gentechnischen Versuchen sind (die schweizerische Gesetzgebung erlaubt einen Gehalt gentechnisch veränderter Organismen in Nahrungsmitteln von 1,1% ohne Deklarationspflicht).

Es ist nicht schwer, die Liste der Probleme, die die moderne Landwirtschaft dem Menschen und der Natur schafft, fortzusetzen. Aber es wäre möglich unseren Bedarf zu decken ohne die Natur zu schädigen, oder war es zumindestens bis die Wirtschaft entschied dass es nötig sei, dort zu produzieren wo Arbeitskraft weniger kostet oder besser gesagt, wo höhere Gewinne zu erzielen sind. Angesichts des Mehrwertes, der sich dank des Wissens und der technischen Mittel die die Schweiz besitzt, erwirtschaften lässt, wird die Arbeitskraft in andere Produktionsbereiche verlagert und die Landwirtschaft wird unattraktiv durch die Entscheidung, das was uns zum Lebensunterhalt dient, einzuführen. Wir sind uns bewusst, dass die Eigenversorgung in der Schweiz nicht mehr möglich ist, aber wir sind überzeugt, dass es die richtige Wahl wäre, möglichst viel in der Schweiz zu produzieren.

Im Übrigen ist es immer die Wirtschaft die den Ansporn zu noch rationaleren Anbaumethoden gibt welche dann zur Verarmung der Böden, zu deren Vergiftung und Versteppung führen und dies mit dem einzigen Ziel, noch grössere Mengen in weniger Zeit zu produzieren und genau diese Art von Lebensmitteln importieren wir. An dieser Stelle plädieren wir für überschaubare Produktion und lokale Vertriebsstrukturen. Ein der Natur gegenüber respektvoller Anbau ist möglich und in dieser Rubrik wollen wir Beispiele aufzeigen, die das bestätigen.